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Wochenplanung
Vorausschauende Mehrtagesplanung — als Ausbaustufe geplant.
Archiv
Das institutionelle Gedächtnis — jedes je vorgeschlagene Thema, durchsuchbar und filterbar.
Analytics
Sichtbar gemachtes Lernen — wie sich Treffsicherheit und Umsetzung über die Wochen entwickeln.
Themen-Radar
Frühwarnsystem — Themen im Aufstieg, bevor sie groß werden.
Themen-Kalender
Was kommt wann — Termine, Jahrestage und saisonale Anlässe mit Vorlauf.
Themencluster
Verwandte Themen gebündelt — erkenne größere Erzählstränge statt Einzelmeldungen.
Konkurrenz-Monitor
Worüber andere berichten — und wo deine Lücken und Vorsprünge liegen.
Hilfe & FAQ
Wie Vorlauf arbeitet, woher die Daten kommen, wie ihr mitwirkt — und was mit eurem Feedback passiert. Klick eine Frage an, um die Antwort aufzuklappen.
Was ist Vorlauf?
Vorlauf ist das digitale Themen-Briefing für die BR24-Redaktion. Jeden Morgen wertet das Tool automatisch eine Vielzahl von Quellen aus und schlägt dir 6–7 relevante Themen mit Bayern-Bezug vor — jeweils mit Begründung, Bewertung und konkreten Umsetzungsideen.
Ziel ist, dir die morgendliche Themensuche abzunehmen und gute Ansätze schon vor der Redaktionskonferenz auf den Tisch zu legen.
Wann entsteht das Briefing — und wie oft?
Das Briefing wird an jedem Werktag früh am Morgen automatisch erstellt und erscheint hier im Dashboard sowie als E-Mail. Zusätzlich gibt es montags eine vorausschauende Wochenplanung.
Aktuell läuft ein Durchgang pro Tag; ein Mittags-Update ist in Planung.
Welche Quellen und Feeds werden genutzt?
Vorlauf wertet morgens unter anderem aus:
- Rund 46 RSS-Feeds überregionaler und bayerischer Medien
- Die dpa-Terminvorschau (Agenda) für anstehende Ereignisse
- Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD)
- Wikipedia-Seitenaufrufe als Trend-Signal
- YouTube-Trending Deutschland und Mastodon
- Euer eigenes SEO-Signal aus dem Looker-Report — also Begriffe, die mit BR-Bezug tatsächlich gesucht werden
Einige Live-Feeds (Google-Trends-RSS, Reddit, Bluesky, Instagram) sind derzeit bewusst deaktiviert: Sie werden auf den Servern, auf denen Vorlauf läuft, blockiert und lieferten keine verlässlichen Daten mehr. Der wöchentliche Google-Trends-Newsletter per Mail fließt aber weiterhin ein — daher kann ein Thema nach wie vor als „Google-Trend" markiert sein.
Was zeigt der Themen-Radar — und woher kommen die Signale?
Der Radar ist ein Frühwarnsystem: Er zeigt Begriffe, die gerade an Aufmerksamkeit gewinnen, damit ihr früh dran sein könnt. Zwei Quellen fließen zusammen, und bei jedem Begriff steht, woher er kommt:
- BR24-SEO-Keywords aus dem täglichen Looker-Report — Begriffe mit echtem Suchvolumen und BR-Bezug, nach Themenbereich (stärkstes Signal)
- Wikipedia — die meistgelesenen Artikel des Vortags, oft ein Frühindikator, bevor die News-Welle kommt
Aus dem Vergleich mit gestern entsteht die Richtung: steigt, fällt oder neu. Reine Einzelwörter ohne Aussagekraft (etwa „Männer" oder „fordert") werden herausgefiltert, damit nur echte Themen und Eigennamen übrig bleiben.
Nutzt Vorlauf auch BR24-eigene Artikel?
Ja, aber als Filter, nicht als Quelle. Das Tool prüft, ob BR24 ein Thema schon behandelt hat — um Lücken und neue Blickwinkel zu finden, nicht um Vorhandenes zu wiederholen.
Das Leitprinzip lautet: „BR24 ist Filter, nicht Quelle."
Wie aktuell sind die Daten?
Das Briefing ist eine Momentaufnahme des frühen Morgens. Was sich erst im Tagesverlauf entwickelt, ist im aktuellen Stand noch nicht enthalten — ein Mittags-Update ist deshalb in Planung.
Wie arbeitet die Redaktionsintelligenz?
In mehreren Schritten:
- Sammeln: Alle Quellen werden eingelesen und zu einer großen Themen-Longlist verdichtet.
- Auswählen: Daraus wählt das Tool 6–7 Themen aus — mit Mindest-Bayern-Bezug und bewusster Mischung aus Ressorts und Formaten.
- Ausarbeiten: Zu jedem Thema entstehen Zusammenfassung, Begründung, BR24-Ansatz und drei konkrete Artikelvorschläge.
Dahinter steckt das KI-Modell Claude. Es orientiert sich unter anderem an einem „Muster-Buch" aus euren erfolgreichsten BR24-Artikeln und lernt aus eurem Feedback.
Wie kommt der Confidence-Score zustande?
Sechs Faktoren werden je auf einer Skala von 1–10 bewertet: Relevanz, Reichweite, BR24-Fit, Aktualität, Discover-Potenzial und Zielgruppen-Fit.
Wichtig: Die KI liefert nur diese Rohwerte. Der eigentliche Score wird anschließend fest in Python berechnet, damit keine Rechenfehler entstehen. Kleine Anpassungen — etwa für die Zielgruppe unter 50 oder bei besonders hoher Ähnlichkeit zu erfolgreichen BR24-Artikeln — fließen mit ein. Die Wochenplanung nutzt eine eigene Formel, die Vorausschau-Themen nicht dafür bestraft, dass sie heute noch nicht „heiß" sind.
Was bedeutet „Ähnlichkeit zu erfolgreichen BR24-Artikeln"?
Im Setup wurden rund 800 BR24-Artikel hinterlegt, die in der Vergangenheit besonders gut liefen. Jeder davon wurde in eine Art „Bedeutungs-Fingerabdruck" übersetzt (ein sogenanntes Embedding). Für jeden neuen Themenvorschlag berechnet das Tool denselben Fingerabdruck und vergleicht ihn mit dem Pool — heraus kommt ein Prozentwert, wie nah dieser Vorschlag inhaltlich an euren bisherigen Hits liegt.
Der Wert ist ein Faktor unter mehreren, kein Ausschlusskriterium: Themen mit hoher Ähnlichkeit bekommen einen leichten Score-Bonus, sehr unähnliche einen leichten Abzug. Eine außergewöhnliche aktuelle Lage kann das immer überstimmen.
Warum genau dieses Thema? Kann ich das nachvollziehen?
Ja. In der Detailansicht jedes Themas findest du den Abschnitt „Warum vorgeschlagen". Dort siehst du:
- Die Quellen, die das Thema gemeldet haben
- Wie viele andere Medien schon berichten und ob BR24 schon dran ist
- Welche Trend- und Anlass-Signale ausgelöst haben (Google-Trend, Saisonal, Vorausschau, …)
- Den Ähnlichkeits-Wert zu erfolgreichen BR24-Artikeln
- Die kurze Begründung, mit der die KI das Thema in die Auswahl genommen hat
So musst du der KI nicht blind vertrauen — du siehst nachvollziehbar, woher das Urteil kommt.
Was bedeuten die Ressorts?
Jedes Thema wird einer echten BR24-Redaktion zugeordnet — etwa Wirtschaft, Landespolitik, HSB, Netzwelt, Wissen, Wetter, Sport, Kultur, #Faktenfuchs oder einer Regional-Redaktion wie Oberbayern, Mainfranken oder Schwaben. So siehst du auf einen Blick, wer ein Thema übernehmen könnte.
Was zeigt der Themen-Kalender?
Ein rollierendes Fenster über die nächsten 30 Tage — über Monatsgrenzen hinweg. Eingetragen sind anstehende Termine mit Themenpotenzial aus der dpa-Agenda: Gerichtsverfahren, Gipfel, Jahrestage, Saisonstarts und Ähnliches.
So seht ihr früh, was kommt, und könnt vorausschauend planen statt nachzudrehen. Heute ist farblich hervorgehoben.
Warum sind manche Termine farbig — und manche ausgeblendet?
Jeder Termin wird automatisch nach Bayern-Bezug eingestuft:
- Grün — klarer Bayern-Bezug (Ort, Akteur oder Thema in Bayern)
- Navy — überregional, mit möglicher bayerischer Lesart
- Ausgeblendet — kein erkennbarer Bezug
Standardmäßig siehst du nur die relevanten (grün + navy). Über „Alle Termine zeigen" oben rechts blendest du den Rest jederzeit ein.
Was macht „📌 Merken"?
Ein Klick auf Merken in der Termin-Detailansicht markiert den Termin für das ganze Team: Er bekommt im Kalender einen Lime-Rahmen samt 📌 und bleibt immer sichtbar — auch wenn er sonst ausgeblendet wäre. In den Details steht, wer ihn gemerkt hat.
Die Markierung ist an den Termin gebunden und übersteht den nächsten Pipeline-Lauf. Du kannst deine eigene Markierung jederzeit wieder entfernen.
Wie gebe ich Feedback?
Auf zwei Wegen:
- Schnell: der „Favorit"-Button auf einer Themenkarte — ein Klick signalisiert „das Thema kam gut an".
- Ausführlich: die Sterne-Bewertung in der Detailansicht (Themen-Qualität, Qualität der Vorschläge, ob umgesetzt, Performance, Freitext).
Auch die tägliche Briefing-Mail enthält einen Bewertungs-Link.
Was bedeutet „In Planung" bei der Frage „Umgesetzt?"
Die Option „◑ In Planung" heißt: Das Thema wurde grundsätzlich genommen, kommt aber erst mittelfristig — typischerweise in 1–2 Wochen, in Ausnahmen später.
Für das Lernen ist das ein positives Signal: Thema und Winkel haben überzeugt, auch wenn sie heute noch nicht erschienen sind. Vorlauf zählt sie deshalb nicht als „bereits umgesetzt", merkt sie sich aber als eingeplant.
Wie trage ich eigene Redaktionsthemen ein?
Über den Button „+ Redaktionsthema" oben im Themen-Stream. Dort trägst du Themen ein, die ihr zusätzlich zu den Vorschlägen besprochen oder als Artikel eingeplant habt (ein Thema pro Zeile).
Vorlauf lernt daraus, was BR24-relevant ist, und schlägt künftig Ähnliches früher vor — es schließt die Lücke zwischen „was wir intern entscheiden" und „was das Tool sieht".
Was passiert mit meinem Feedback?
Dein Feedback wird verschlüsselt gespeichert und fließt in das Lernen des Tools zurück: Es beeinflusst, wie künftige Themen ausgewählt und gewichtet werden, und wird für die wöchentliche Auswertung zusammengefasst. So soll Vorlauf mit der Zeit besser euren redaktionellen Geschmack treffen.
Den Kreis ganz zu schließen — also auch die spätere Artikel-Performance einzubeziehen — ist geplant und setzt Zugriff auf interne Analyse-Daten voraus.
Sehe ich auch in der Mail, was das Tool lernt?
Ja. Die tägliche Briefing-Mail enthält einen kompakten Block „Was Vorlauf gerade lernt". Darin steht — sofern Daten vorliegen:
- die Umsetzungsquote: wie viel Prozent der jüngsten Vorschläge BR24 aufgegriffen hat
- welche Themen seit gestern neu aufgegriffen wurden (mit Titeln)
- wie viele bewertete Themen ins Lernen einfließen, samt Durchschnitts-Qualität
Gibt es an einem Tag noch keine dieser Zahlen, wird der Block einfach weggelassen. Das Dashboard zeigt dieselben Lernsignale ausführlicher.
Sind meine Eingaben sicher?
Das Dashboard ist ausschließlich intern erreichbar und durch das BR-Login (Cloudflare Access) geschützt. Feedback und Bewertungen werden verschlüsselt abgelegt.
Warum kommt beim Abrufen eine Kostenabfrage?
Ein Klick auf „Jetzt abrufen" stößt einen kompletten neuen Pipeline-Lauf an (alle Quellen + KI-Bewertung) und überschreibt das aktuelle Briefing. Weil so ein Lauf echte Kosten für KI und Datenquellen verursacht, fragt Vorlauf vorher kurz nach und zeigt dir die Kosten des letzten Laufs als Orientierung. Erst nach Bestätigung startet der Lauf.
Läuft das auf einem großen Server?
Nein. Vorlauf kommt ohne klassischen Server aus: Es läuft über geplante Automatik-Durchgänge, der Zustand wird in leichtgewichtigem Cloud-Speicher gehalten. Das ist robust und sehr kostengünstig — ein Tageslauf kostet nur wenige Cent.
Ich habe einen Fehler gefunden oder einen Wunsch — wohin damit?
Am besten direkt an das Vorlauf-Team im Haus. Über die Feedback-Funktion kannst du außerdem jederzeit Anmerkungen zu einzelnen Themen hinterlassen — auch die fließen in die Weiterentwicklung ein.